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Die Öl- und Gaseinnahmen Russlands sind 2025 um 24 % auf 8,48 Billionen Rubel eingebrochen, was aufgrund eines Rückgangs der Ölpreise um 18 % und eines stärkeren Rubels das schwächste Ergebnis seit 2020 darstellt. Diese Mindereinnahmen haben erhebliche Auswirkungen auf den Bundeshaushalt, der zu etwa einem Viertel aus Energieeinnahmen finanziert wird, während die Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit weiter steigen. Die westlichen Sanktionen, die darauf abzielen, die russischen Öleinnahmen zu senken, scheinen nun endlich wirksam auf den Haushalt durchzuschlagen.
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Deutschland drohen mit einer Ausweitung der Warnstreiks, sollten die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in den Tarifverhandlungen weiterhin unnachgiebig bleiben. Die Gewerkschaften dbb und ver.di fordern für über 920.000 Beschäftigte eine Lohnerhöhung von 7 % oder mindestens 300 Euro, während die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes diese Forderungen für unerschwinglich halten. Die Verhandlungen in Potsdam werden fortgesetzt, wobei mögliche Streiks Universitätskliniken, Straßenverkehrsbehörden und Schulen betreffen könnten.
Eine Studie der Bank of America warnt davor, dass der jahrzehntelange Sneaker-Boom zu Ende gehen könnte, wobei die Wachstumsraten voraussichtlich von 9 % jährlich auf 4 bis 5 % zurückgehen werden. Große Sportmarken wie Adidas, Nike, Puma und On Holding sehen sich aufgrund veränderter Verbraucherpräferenzen, schwacher Umsätze in China und möglicher US-Zölle mit trüben Wachstumsaussichten konfrontiert. Die Aktien dieser Unternehmen sind deutlich gefallen, obwohl einige Analysten mit der pessimistischen Prognose nicht einverstanden sind und darauf hinweisen, dass Sneaker in den USA weiterhin einen starken Marktanteil haben.
Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Voruntersuchung gegen Microsoft wegen der jüngsten Preiserhöhungen für seine Software-Suite Microsoft 365 eingeleitet, zu der Produkte wie Word, Outlook und Teams gehören. Die Kommission prüft, ob diese Preiserhöhungen nach dem Schweizer Kartellrecht eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung darstellen könnten. Die Untersuchung folgt auf Beschwerden, die bei den Behörden eingegangen sind. Sollten sich Hinweise auf einen Verstoß ergeben, wird eine eingehendere Prüfung eingeleitet.
Die US-Sanktionen gegen russische Ölproduzenten haben dazu geführt, dass Indiens Importe von russischem Rohöl auf ein Dreijahres-Tief gefallen sind. Die Importe im Dezember werden auf 1,1 bis 1,3 Millionen Barrel pro Tag geschätzt, was einen deutlichen Rückgang gegenüber November bedeutet. Indische Raffinerien diversifizieren ihre Bezugsquellen und wenden sich Lieferanten aus dem Nahen Osten, Amerika und Westafrika zu, während sie gleichzeitig ein Handelsabkommen mit den USA anstreben, die Indien als wichtigen Finanzier der russischen Kriegsausgaben durch Öleinkäufe kritisiert haben.
Die Ölpreise fielen um 4 %, da Berichte darauf hindeuteten, dass eine militärische Aktion der USA gegen den Iran nicht unmittelbar bevorsteht, was die geopolitischen Befürchtungen milderte. Die Berater von Präsident Trump können keinen schnellen Zusammenbruch des Regimes im Iran garantieren, und Bedenken hinsichtlich der militärischen Bereitschaft haben mögliche Maßnahmen verzögert. Die Unsicherheit hinsichtlich der Führung der iranischen Opposition und das Ausbleiben eines sofortigen Militäreinsatzes trugen zum Rückgang der Ölpreise und zu einem starken Rückgang der Silberpreise bei.
China führt die weltweiten Zuwächse bei Kohlekraftwerken mit 55 GW neuer Kapazität ab 2026 an, was 85 % der weltweiten Kohleprojekte entspricht, obwohl es der weltweit größte Investor in erneuerbare Energien ist. Das Land macht 86 % der weltweit im Bau befindlichen Kohlekraftwerkskapazitäten aus, während andere asiatische Länder wie Indien, Indonesien und Vietnam den Ausbau der Kohlekraftwerke fortsetzen. Dies führt zu einem Paradoxon, bei dem China gleichzeitig sowohl die Investitionen in erneuerbare Energien als auch den Ausbau der Kohlekraft dominiert, was die anhaltende Herausforderung verdeutlicht, Energiesicherheit und Klimaschutzverpflichtungen in Einklang zu bringen.
Die Beschlagnahmung und der Verkauf von venezolanischem Öl durch die Trump-Regierung stellen die US-Schieferölproduzenten im Permbecken vor wirtschaftliche Herausforderungen, wo die Zahl der aktiven Bohranlagen um 15 % zurückgegangen ist und sich die lokale Wirtschaft verlangsamt. Der Zustrom von billigem venezolanischem Öl in einen bereits gesättigten Weltmarkt droht die Ölpreise weiter zu drücken, was im Widerspruch zu Trumps Vision der Energiedominanz steht und gleichzeitig die Energiesicherheit der USA, die er schützen will, potenziell gefährdet. Branchenexperten warnen, dass Investoren ihren Fokus eher auf Dividenden als auf die geopolitische Kontrolle über Ölressourcen legen.
Der Großaktionär von Sunrise Communications, Seth Klarman, verkauft Berichten zufolge 4 Millionen Aktien im Rahmen eines Blockhandels zu einem Preis von 40,25 CHF pro Aktie, was einen erheblichen Teil seines Bestands ausmacht. Die Transaktion wurde überzeichnet, und es wurden bereits Käufer für die Aktien gefunden. Die Baupost Group von Klarman hielt zuvor rund 7 Millionen Namensaktien und 2,3 Millionen ADS, wobei der Status des ADS-Programms weiterhin unklar ist.
Große US-Banken wie JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo und Citigroup meldeten starke Gewinne für das vierte Quartal 2025, enttäuschten jedoch die Anleger, was zu Aktienverkäufen an der Wall Street führte. Während das Investmentbanking und das Handelsgeschäft gut liefen, sahen sich die Banken mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, darunter Akquisitionskosten, Veräußerungen von Geschäften in Russland und höhere Personalkosten. Der Markt reagierte auch auf politische Risiken, darunter den Vorschlag von Präsident Trump, die Kreditkartenzinsen auf 10 % zu begrenzen, was sich auf die Rentabilität der Banken auswirken könnte. Der deutsche DAX erlebte ebenfalls eine Rallye-Pause inmitten geopolitischer Sorgen, darunter die potenzielle Instabilität im Iran und diplomatische Spannungen um Grönland.

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